Was in den meisten Kretins schlummert,

ist ein Spatzenhirn. Woher ich das weiß? Es wird täglich bestätigt. Zum Beispiel bemerkte ein Kretin lapidar zu meiner unvollständigen Lügenliste im Kurzbeitrag zu Mediennutten, daß die Echsentheorie fehle. Was hat dieser Schmarrn denn auf meiner Liste verloren?

Meinung gegen Meinung, das ist kennzeichnend für das Zeitalter der Meinungen – der dummen natürlich. Kretins wissen genauso wie Spatzen nichts von Argumenten und tschilpen wie diese nur umso lauter, wenn ihnen etwas nicht paßt oder wann immer es ihnen gefällt. Ich muß das wissen, denn unter meinem Dach wohnen sehr nervöse Spatzen. Mir kommt es vor, als ob diese immer dann ein besonders lautes Theater veranstaltet haben, wenn ich Bücher über Physik, über den Van-Allen-Gürtel oder über Medizingeschichte las, zum Beispiel. Wenn ich hier nichts mehr davon zum Besten gebe, liegt es einfach daran, daß ich mich lieber mit dem Meer oder den Pinien unterhalte als mit hektischen Vögelchen oder Kretins, die besser nachplappern als lesen können.

Mediennutten, des Teufels schmierigste Kreaturen

Traurig, aber wahr: Seit Jahrzehnten, wenn nicht gar seit es Presse, Funk und Fernsehen überhaupt gibt, bringen diese sogar das älteste Gewerbe der Welt mit allerlei kleinen und großen Lügen in Mißkredit, in Verruf oder was bedeutet Mediennutte anderes?

Gemeint sind doch in erster Linie die vom Kapital und seinen Interessenvertretern bestellten Lügen zur Absatzförderung unzähliger, sinnloser bis lebensgefährlicher Produkte. Das heißt, Kapital und Politik sind Stricher und Zuhälter gleichzeitig. Man nennt dies im Staatsmaßstab auch Faschismus, macht zur Vertuschung eine groteske Ideologie daraus und hält zu diesem Zwecke den oberlippenbärtigen Kretin aus Braunau und die Antifa lebendig. Im Falle deutscher Minister wie Spahn und Lauterbach im Berliner Ringelpietz mit Anfasssen ist das heute sogar mit Ekelfaktor deutlich sichtbar. Jeder läßt sich gerne von jedem, von hinten und von vorne bedienen. Geld spielt ja gar keine Rolle, wie man an den Puffmüttern der Medienhäuser sieht.

Nun zähle ich einmal ganz emotionslos nur ein paar dieser bestellten Lügen auf – für den Fall, es lesen junge Väter mit, die ihrem Kinde schon heute eine Leseliste in die Wiege legen wollen, die bis zur Bahre nicht abgearbeitet ist:

Angst, AIDS, Krebs, das Ozonloch und FCKW, die Klimaerwärmung, CO2 und alle anderen Computermodelle, Mondlandung und „bemannte“ Raumfahrt, die Pompejilüge, „erneuerbare“ Energie, der Urknallschwindel, der Quantennonsens, der Relativitätsquatsch, Korona- und Impfschwindel, „Studien“ und vieles anderes mehr.

Glauben Sie nicht, Sie könnten das alles alleine bewältigen. Das Leben ist in jedem Falle zu kurz, auch wenn Sie zweihundert Jahre alt werden. Gucken Sie bei schlechtem Wetter mit Ihrer Liebsten bei einem Gläschen Wein ein paar Dokumentationen auf viaveto und lassen Sie den lieben Gott einen guten Mann sein. Bei schönem Wetter gucken Sie nach Sternschnuppen. Dann können Sie sich wer weiß nicht alles wünschen oder weiter Däumchen drehen.

Kleine heitere Altersfreizeitphilosophie

Die hämische Altersfreizeitphilosophie kam ja prima an. Nun also die heitere.

„Es leben die Mauerschützen! Und die Impfärzte! Lang leben die Kretins!“

Diese lockeren Phrasen könnten in Zukunft zumindest am 13. August durchaus als das Ergebnis des bei Kretins seit Jahren erfolgreich angewandten faschistischen Framings durch Politkanaillen und Presse, Funk und Fernsehen (ugs. Mediennutten) erwartet werden.

Wer trotzdem der Maueropfer, der Geschädigten durch Contergan oder die sogenannten Impfungen gedenken möchte, ist ein lustig renitenter Volksfeind und gehört an den Pranger oder besser gleich an die Wand. Wetten, Kretins verstehen nur Bahnhof.

Also, weiter geht’s. Daß die Schriften Platos, Schopenhauers, Nietzsches und Spenglers wenigstens zum Teil so heiter und gescheit daherkommen, muß einen plausiblen Grund haben. Vermutlich waren ihre Zeitgenossen zwar auch schon ein wenig geistig beeinträchtigt, aber noch nicht so durchwachsen debil und behindert wie heute. Archäologen hegen ja seit Langem den nicht unbegründeten, gleichwohl deutschen Verdacht, daß die letzten Einwohner der verfallenen Ruinenstädte misogyne Kretins in allen Größen und Farben gewesen sein müssen und ein recht ungepflegtes Hauptschuldeutsch gesprochen haben. Das muß man sich mal vorstellen. Deutschland, Asien, Südamerika, global. Wenn wir jetzt die aktuelle Weltbevölkerungszahl mit dem hehren Ziel auf den zerstörten Guidestones vergleichen, dann kann doch angenommen werden, daß die nächsten Ruinenstädte in Zukunft erfolgreich verhindert werden. Bleibt noch die Frage nach dem Wie. Dazu gucken wir jetzt zum wiederholten Male auf den nur leicht zweckentfremdeten Begriff der Inzidenz und hoffen, daß die für Diagnosen sinnlosen PCR-Tests noch eine ganze Weile reichen und die Kretins nicht mit Hirn vom Himmel in Berührung kommen. Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Wir gehen jetzt gemeinsam ins Étoile de mer oder zu Chez Gonzo und feiern bei kühlen Getränken, daß es erfolgreich gelungen ist, den Verbraucherschutz mit allerlei unnützem Klimbim, Firlefanz und Kinkerlitzchen wie dem alkoholfreien Radler, Lichtschutzfaktoren von 100 oder den sogenannten Impfungen zurück in die Steinzeit zu katapultieren.

Kann es sein, daß du dumm bist oder sowas?

Diese Frage stellte damals die kleine Jenny (Foto von letzter Woche) dem kleinen Forrest, als sie sich im Schulbus zum ersten Male trafen, ganz freundlich. Keine Ahnung, welche Farbe der Bus hatte, aber des kleinen Forrest seiner Mutter dümmlich nachgeplapperte Antwort weiß ich noch ganz genau. Er sagte, dumm sei der, der Dummes tue.
Lesen Sie doch selbst mal das dumme Buch, nach dem der dumme Film gedreht worden sein soll. Und dann gucken Sie den dummen Film, der zu ganz passabler Hottentottenmusik eine dumme Lüge an eine andere dumme reiht.

Heute frage ich bestenfalls rhetorisch, wenn ich höflich sein möchte. Zum Beispiel Vakzinierte oder klima- und energieschwindelgläubige FAZ-und BILD-Leser: Kann es sein, daß Sie dumm sind oder sowas?

Diese überflüssigen Gedanken werden Jenny wohl nicht durch den Kopf gehen, während sie mit einer Havanna im Mund liebevoll den Wolfstöter putzt, ihre abgesägte Schrotflinte, ein Geschenk Luigis II. aus Sizilien, kurz bevor sie gutgelaunt Impfärzte, Betreiber von PCR-Test-Zentren oder Berliner Mauerschützen jagt.

Kretins in Weiß

Weder im schmalspurigen numerus clausus Studium Humanmedizin mit Approbation noch in der folgenden Facharztausbildung Kinderheilkunde – zusammen zehn Jahre Lebenszeit – hat mir jemand gesagt, daß das alles tatsächlich weder mit Medizin noch mit Heilkunde zu tun hat, sondern nur so aussieht als ob. Und dann hat mir wahrscheinlich noch der Teufel eine Bücherliste in Aug & Ohr geblasen, die jeder Beschreibung spottet. Ein kleines Buch zum Beispiel habe ich bis jetzt bereits dreimal gekauft, gelesen und dann verliehen, ohne es zurückzubekommen. Dieses Büchlein trägt den Titel „Der schmerzende Dialog oder Vom heillosen Sprechen“ und läßt mich zusammen mit vielen anderen und reichlich Lebenserfahrung nebst eigener Praxis seit einigen Jahren reflexartig reagieren, wenn ich kriminelle Kretins reden höre. So wie sie dummdreist über Krebs, Aids und alles andere reden, wovon sie auch nichts verstehen, nach den ersten Worten erkenne ich sie. Aber meistens versuche ich davonzukommen, ehe sie anfangen, so richtig größenwahnsinnig wie eine Mischung aus Klugscheißer-Lotta und kastrierten Findus zu palavern, obwohl das in diesen wundersamen Zeiten der Massenverblödung mit Klima-, Energiewende- und Koronaschwindel gar nicht so einfach ist. Auf WP gelingt es mir bis jetzt noch ganz gut, das Thema Nürnberg 2.0 zu meiden, hier suche ich aber auch keine Kretins in Weiß für die Guillotine, sondern ich sehe nur harmlose und alte Deppen mit Kittelschürze und dritten Zähnen, womöglich in Griechenland die FAZ lesend und feige allen Konsequenzen fliehend. Läuft!

NS: Daß Schwestern- und Ärzteschaft nach der Ernennung Karl Lauterbachs zum sogenannten Gesundheitsminister keinen Generalstreik ausgerufen haben, ist ein deutliches Zeichen dafür, wie stark D von kriminell vernetzten Kretins durchsetzt ist. In elf Jahren wird wieder das Jahr 33 geschrieben. Mit Lauterbach vermutlich eine passende Vorbereitung auf Lagerhaltung der Kritiker und Jubelfeiern wegen permanenten Aktienhochstandes der „IG Farben“.

Natürlich blond – Altenburger Bierchen

Die Frage Renft oder Puhdys kennen einige Ossis bestimmt noch ganz gut, so sie nicht schon vakziniert im Sterben liegen, vermute ich. Es nippeln gerade viele der Alten ab, auch bei WordPress, gerade bei WordPress. Man sieht es zum Teil daran, daß sie schreiben, als liefe ihnen ihr weiches Hirn wie Wachs in der Hitze davon. Und ich meine nicht die Tippfehler.

Es fängt damit an, daß sie schreiben wie versiffte Kretins es verlangen, sie nennen es Rechtschreibreform und es ist doch nur ein weiterer Nasenring. Einem Renft-Typ passiert so etwas seltener, er macht nicht jeden Scheiß mit, nur damit er den Arsch an die Wand kriegt. Er hat mehr Chuzpe als Weicheier, er ist der Jude unter den Verfolgten. Darüber hinaus ist er der bessere Poet.

Zu den Georgia Guidestones noch eine kleine Portion milden Senf.
Satanisch hin oder her, eine halbe Milliarde klingt hart, doch unsere Behinderten haben es, wie wir wissen, nicht so mit Vernunft, sondern sie fühlen es lieber, genau wie sie den Urknall fühlen, die Krümmung von Zeit und Raum, nur die geistigen Zwangsjacken mit Korona-, Energie- oder Klimaschwindel, in denen sie mit all diesem Klimbim stecken, die fühlen sie nicht. Als das Wort vom sozialverträglichen Frühableben die Runde machte, drehte es einfach fröhlich seine Runden, ein paar Kretins mokierten sich mit dem Reflex von Amöben. Mehr war nicht. Mir wären jedenfalls eine halbe Milliarde Kretins noch immer zu viel. Auch ungeimpfte. Und egal, in welcher Sprache die dann sprächen.

Kann ja sein, daß Kretin als Diagnose bald gestrichen wird, so wie die Homosexualität als psychische Störung 1992 gestrichen wurde, einfach so, auf Anordnung. Und Debilität wird nur verlangt, um Präsident oder Mitglied im deutschen Witzfigurenkabinett zu werden. Kann ja alles sein. Dann kann aber auch sein, daß eines Tages zum Aufräumen wieder so richtig heiße Besen wie Strang und Guillotine verlangt werden. Wer weiß das schon? Quelle chaleur ! Aussi une bière ? À votre santé !

Kleine hämische Altersfreizeitphilosophie

Den wunderbaren antiken Begriff Hirnzuscheißindustrie habe ich von einem, fast an der Dummheit seiner Forumskumpel verzweifelnden Mephistopheles gestohlen – geklaut wäre nach dem von mir sehr geschätzten Philologen Johannes Dornseiff nämlich ein unanständiges Wort – aber im Grunde könnte die Überschrift auch Banales zur Hyperbelgleichung aus der deutschen Drecksdrehbuchwerkstatt lauten oder Das ironische Vermächtnis der Leni Riefenstahl, denn warum noch Wasser auf verrostete Mühlen kippen, die immer langsamer für etwas mahlen, was seit Langem als unnütz gilt oder für schädlich gehalten wird. Viele junge Leute, wenn nicht gar die meisten der modisch bemalten, des Genitivs und des Konjunktivs unkundigen lernen auch ohne weitere, garantiert todsichere Beeinträchtigungen durch die never ending vaccination story kaum noch etwas, was sie weiterbringt oder was ihnen hilft, ihr Leben nach der Adoleszenz wenigstens für sich ein wenig sinnvoll zu gestalten. Das kann meinetwegen als hämische Altersfreizeitphilosophie betrachtet werden oder schlicht als bisher verschwiegenes Insiderwissen. Mir ist aber wirklich nur eine Gegend bekannt, in dem die Degeneration tatsächlich auch von Generation zu Generation im nicht mehr überschaubaren Familienkreis chromosomal und zuverlässig weitergegeben wurde. Das wurde aber nicht an die große Glocke gehängt, nur unter betrübten Fürsorgerinnen und heiter abgebrühten Kinderärzten verbreitet, die sich damals um diese debilen Kreaturen kümmerten. Ansonsten geht der durchaus beachtliche Erfolg der Massenverblödung natürlich eindeutig auf das Konto der mit allen staatlichen Fördermitteln ausgestatteten und allen Wassern gewaschenen, bis in Kinderkrippen und Kindergärten kriechenden Hirnzuscheißindustrie. Gepriesen seien hingegen immer die Einfältigen, die Feigen und die Amputierten, sagt der Chef der Fassadenkratzer Herr Ludwig, wenn ich ihn richtig verstanden habe. Amen.

Es ist ja eine ziemlich olle Kamelle, daß ich Dumme so wie Jesus es wollte stets wie rohe Eier behandelt habe, wenn ich beruflich mit ihnen zu tun hatte, aber in meiner freien Zeit über Kinkerlitzchen, Firlefanz oder die faszinierende Welt der mit Blödheit so Begnadeten und mit Ahnungslosigkeit Verwöhnten zu plaudern oder mitzublödeln, gelingt mir nunmehr im Vorruhestandsexil sogar, ohne vom hohen Roß abzusteigen, gleichsam aus dem Stegreif. Im Gegensatz zu den nur leicht der Bestechlichkeit und Vorteilsnahme verdächtigen, aber hauptamlich homosexuellen oder psychopathischen Gesundheitsministern in Deutschland – quel Oxymoron – weiß ich um den fröhlich experimentellen und bislang nicht fix an Ethik orientierten Charakter der Medizin nicht erst seit der Geschichte vom Unsinn des Impfen. In der DDR wären diese Hanseln zwar nicht gleich inhaftiert oder exekutiert, aber vielleicht sozialfürsorgerisch betreut worden. Na ja, das nennt sich Wunschdenken, aber hätte sich ein derart geistig verwirrter Vogel aufgeschwungen und davon gezwitschert, daß es bald keinen Unterschied zwischen ungeimpft und gestorben mache, dann wäre seine Diagnose längst mehr als bewiesen. Aber ein Land, in dem jemand vom Verfassungsschutz als anständig gilt und den Verlust des Testbilds zum Sendeschluß auch niemand bedauert, muß erst noch einmal oder immer wieder ein paar Dutzend hochbegabte Neger, Eskimos und Mohammedaner aufnehmen, um den durchschnittlichen Intelligenzquotienten einigermaßen unauffällig zu heben.

Die meisten Texte der sogenannten alternativen, deutschsprachigen Journaille allerorten auf WP – Ausnahmen gibt es natürlich – strotzen dann auch nur so vor Witz und Berichten über kreative und an die Grenzen gehende Aktivitäten wie diverses Essen, Trinken und Geglotze, quellen über ebenso von anderweitigem Klimbim zum Klimbim, einfach großartig, die so schwül untergärige Phantasielosigkeit mit Lätzchen aus dem täglich aktualisierten Propagandabastelbogen von Presse, Funk und Fernsehen für jede nur denkbare Lebenslage der meist kinderlosen Dummlinge und echten Kretins mit bereits behinderten Kindern. Spitzelberichte und Denunziationen werden bisher noch sehr unbeholfen und mangelhaft verbreitet, aber das kommt bestimmt, wenn dafür von Coaches für Dummchen und Stußmusen Fördermittel aus Brüssel beantragt werden können, sobald die Summe der IQ von Coach und einem nach Tarif bezahlten Deppen 150 nicht überschreitet. Bislang vermisse ich außer Anwendungsbeobachtungen von professionellen Helmchenträgern aus unbewohnten Gegenden und einen Rest gesunden Menschenverstandes nur wenig. Sollte sich in meinen Zeilen ein Fitzelchen schlecht versteckter Abneigung gegen den einen oder anderen, sich zu weit aus dem Fenster lehnenden Deppen finden, kann ich es auch nicht ändern. Dann ist es halt da, das ironische Vermächtnis der Leni Riefenstahl im weinseligen Ambiente der südwestlichen Atlantikküste.

Zum Umgang mit Dummen

Vielleicht habe ich bereits erwähnt, daß mich meine Eltern im Großen und Ganzen recht gut auf das Leben vorbereitet haben. Lediglich in zwei Fragen – die Frauenwahl und der Umgang mit Dummen – ließen sie mich einigermaßen unbedarft das Elternhaus verlassen. Nun sind einige Jährchen vergangen und ich bin allen Unkenrufen und Hirnabbauprozessen zum Trotze in der Lage, in vielfältigen Erinnerungen an Dumme zu schwelgen.

Irgendwann erledigt sich das erste Thema ja auch von selbst, aber dafür verfolgt einen das andere offenbar bis zum Lebensende mit umso größerer Wucht. Nahezu täglich werden außer mir vor allem aber auch weit unbescholtenere Zeitgenossen damit konfrontiert und von Dummen belästigt. Wie geht man also mit Oligophrenen und Imbezilen um, ist vermutlich eine Frage, die mindestens so wichtig ist wie das Verhalten bei Vergiftungen, Verstauchungen oder Verbrennungen im Kindesalter, auch wenn es derzeit so aussieht, als wäre vielen Eltern das Schicksal ihrer Kinder gleichgültig.

Wer den Umgang mit Dummen jeder Couleur vermeiden kann, sollte dies ohne Skrupel tun, man hat nur ein Leben und das sollte nicht verplempert werden. Mir ist es leider nicht gänzlich gelungen, aber die Natur hat mir dafür eine Allergie, ähnlich einem Instinkt, geschenkt, die mich zu Dummen den notwendigen Abstand halten läßt.  

Die Größenordnung, in der die Dummen mittlerweile weltweit agieren, ist schier atemberaubend, und von Hoffnung auf Besserung kann leider nicht gesprochen werden. Nicht zu glauben, aber dabei ist es meist ganz einfach, Dumme als dumm zu erkennen und sich damit einen unnötigen Kommentar und Zeit zu sparen oder allgemein ein paar Nerven zu schonen. Wichtig ist das grundlegende Wissen darüber, im Zeitalter der Meinungen zu leben – der dummen natürlich, was sonst. Presse, Funk und Fernsehen können der Einfachheit halber als Kanaillen-Journaille zusammengefaßt und gemieden werden, sie sind eine wahre Brutstätte für Dumme, und dies auf der ganzen Welt. Die sogenannte alternative Journaille betrifft das leider ebenfalls. Das kann sehr gut an ihrem sprunghaften Interesse für tatsächliches Fachwissen und dem fehlenden Rückgrat im Koronazirkus gesehen werden.

Sollte ein befreundeter Dummer zu Besuch kommen, der sich bislang recht gut handhaben ließ, dann kann er durchaus weiterhin mit Kaffee und Kuchen bewirtet werden. Viel sollte man mit ihm jedoch nicht bereden, vielleicht kann er aus einem alten Kinderbuch vorlesen, mit der Katze spielen oder den Familiendeppen ausführen

Der Dumme im Geschäft, auf dem Gehweg oder am Strand kann recht unauffällig ignoriert werden. Sonnenbrille und Kopfhörer leisten dabei gute Dienste. Tatsächlich erforderliche Behördengänge werden besser in Gesellschaft eines gescheiten Bekannten erledigt, indem dieser vielleicht einen Epileptiker oder einen agressiven Zahnarzt auf Kundenfang mimt, um den Kontakt mit den Dummen kurz und knapp zu halten.

Mit häufigem Blick auf eine goldene Sprungdeckeluhr oder in ein ständig mitzuführendes grellbuntes Büchlein kann taktvoll und höflich Desinteresse im Allgemeinen und an Dummen im Speziellen bekundet werden. 

Klingelt oder klopft gar ein maskierter Dummer an der Tür kann möglicherweise durch geübte Bell- oder Knurr-Laute auf einen bissigen Hund, mit Wiehern auf ein Pferd oder mit Zischen auf eine Schlange hingewiesen werden. Mit Phantasie ist ohnehin vieles heiterer. Sich den ganzen Körper mit Wasserfarben zu bemalen und die Tür nackt mit einem Hammer in der Hand zu öffnen, wird nur besonders Hartgesottenen vorbehalten bleiben.

Als letzter Ausweg kommt allerdings nur ein Umzug in eine möglichst unbewohnte, aber naturschöne Gegend wie zum Beispiel die Silberküste in Südwestfrankreich in Frage. Hier helfen dann Bücher, reichlich Käse und Wein, besonders Wein, die Existenz Millionen Schwachsinniger zu ertragen oder überhaupt und generell zumindest für sich selbst glaubhaft zu leugnen.